Wenn neues Leben beginnt – die Brut- und Setzzeit

Zwischen etwa März und Juli brüten die meisten Vögel, Rehe setzen ihre Kitze im hohen Gras und viele andere Tiere bringen ihre Jungen zur Welt. Was für uns wie ein lebendiger, kraftvoller Neubeginn wirkt, ist für Wildtiere vor allem eine sensible Phase, in der Ruhe überlebenswichtig ist.

Rehkitze liegen regungslos im Gras, junge Hasen ducken sich am Boden und zahlreiche Vogelarten brüten gut getarnt in Wiesen oder am Waldrand. Gerade weil wir sie oft nicht sehen, unterschätzen wir, wie nah wir ihnen kommen. In den ersten Lebenswochen sind viele Jungtiere besonders verletzlich. Sie sind auf den Schutz der Eltern angewiesen. Werden die Elterntiere aufgeschreckt, kann das schwerwiegende Folgen haben:
Sie flüchten und verlieren dabei viel Energie, die sie zur Aufzucht des Nachwuchses brauchen. Jungtiere sind gefährdet auszukühlen und von Fressfeinden gefunden zu werden. Besonders wiederholte Störungen führen zu Stress und erhöhen das Risiko, dass der Nachwuchs nicht überlebt. Für uns sind es oft nur kurze Momente. Für Wildtiere kann es entscheidend sein.

Die gute Nachricht: Rücksicht ist einfach – und wirkt sofort.

  • Auf den Wegen bleiben schützt Rückzugsräume und Nester.
  • Hunde an die Leine nehmen verhindert, dass sie Jungtiere aufspüren oder aufscheuchen.
  • Leise unterwegs sein reduziert Stress für Tiere in einer besonders sensiblen Phase.

Die Brut- und Setzzeit erinnert uns daran, dass Natur nicht nur Kulisse ist, sondern Lebensraum und Kinderstube zahlreicher Wildtiere.
Ein Raum, in dem neues Leben entsteht – oft verborgen, aber immer schützenswert.

Rehkitz und Reh im Gras

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