Während wir an heißen Sommertagen Schatten suchen, kalte Getränke genießen oder den Ventilator einschalten, müssen Wildtiere andere Wege finden, um mit der Hitze umzugehen. Und manche ihrer Strategien sind überraschender, als man denkt.
Die Biene mit der Natur-Klimaanlage
Wird es im Bienenstock zu warm, beginnt Teamarbeit. Sammelbienen bringen Wasser in den Stock, während sogenannte Fächelbienen mit ihren Flügeln Luftströme erzeugen. Das Wasser verdunstet und kühlt den gesamten Bienenstock – ähnlich wie eine Klimaanlage.
Der Storch mit der Bein-Kühlung
Weißstörche nutzen eine Methode, die auf den ersten Blick etwas kurios wirkt. Sie bespritzen ihre Beine mit ihrem eigenen, weißen und flüssigen Kot. Durch die Verdunstung der Flüssigkeit im Kot wird der Körper gekühlt. Außerdem reflektiert die weiße Farbe anschließend das Sonnenlicht. Nicht besonders elegant – aber äußerst effektiv. (Und wer beim Scrabble punkten will: diese Methode nennt man „Urohidrosis“).
Der Feldhase mit den großen Ohren
Feldhasen können nicht schwitzen. An heißen Tagen suchen sie deshalb schattige Rückzugsorte auf und reduzieren ihre Aktivität. Überschüssige Wärme geben sie über ihre gut durchbluteten Ohren ab, die wie kleine Kühler funktionieren.